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für Partikelmessungen an Personen
Die technische Dokumentation bei Reinraumbekleidung beinhaltet meistens nur Angaben zum eingesetzten Reinraumgewebe. Da die Prüfmethoden zu wichtigen Materialeigenschaften wie zum Beispiel Partikelrückhaltevermögen, Wasserdampfdurchlässigkeit, elektrostatisches Verhalten etc. nicht standardisiert sind, hat der Endanwender meistens keine Möglichkeit die technischen Angaben der jeweiligen Anbieter einander gegenüberzustellen. Nur unter gleichen Testbedingungen und Testmethoden ermittelte Ergebnisse sind miteinander vergleichbar. In einer internationalen Empfehlung (Recomanded Practice) wird jedoch eine vergleichende Prüfmethode (Body-Box-Test) aufgeführt, die in ihrem Versuchsaufbau einen praxisorientierten Ansatz zu Grunde legt. In einem definierten Reinraum mit Lochboden befindet sich nur und ausschließlich die Testperson, die die jeweils zu prüfenden Reinraumbekleidung trägt. Die Testperson spult in einem vorgegebenen Zeitfenster ein vorab definiertes Bewegungsprogramm ab. In der Abluft (unterhalb des Lochbodens) befindet sich ein Partikelzähler, der die von der Testperson abgegebenen Teilchen erfassen soll. Die beiden Unternehmen CCI - von Kahlden GmbH und Dastex Reinraumzubehör GmbH & Co. KG haben deshalb gemeinsam den Body-Box-Test modifiziert und auf dem Gelände der Dastex Reinraumzubehör GmbH & Co. KG einen entsprechenden Prüfstand installiert (siehe Fotos). Das erklärte Ziel des Betreibers (Dastex) ist die bereits durchgeführten Untersuchungen zum Thema „Pumpeffekt“ weiter zu vertiefen und das bestehende System Reinraumbekleidung an verschiedenen Stellen weiter zu optimieren. Tragekomfortsteigerungen sollen mit diesen Untersuchungen ermöglich werden ohne dabei „Einbußen“ bei anderen technischen Eigenschaften wie Partikelabgabe etc. hinzunehmen. Gleichzeitig steht dieser Prüfstand auch Endanwender für eigene Untersuchungen zur Verfügung um das bestehende Bekleidungssystem gegen ein neues ggf. optimiertes System zu testen oder bestimmte Bekleidungskomponenten hinsichtlich ihrer Effizienz zu testen. Im Gegensatz zu den „klassischen Tests“ zu den einzelnen Gewebeparametern ist dieser Test dahingehend praxisrelevanter, da tatsächlich vom Menschen mit der jeweiligen Reinraumbekleidung (als Ganzes) abgegebene Partikel erfasst werden. |
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